2017

 

2017 war…

Stall

2016

Anfang 2016 ermöglichten zwei Großspenden den Kauf von 4 Kühen und 20 Schafen. Damit ist der Grundstein für eine erfolgreiche und produktive Landwirtschaft gelegt. Getreu dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Eine von manchen BewohnerInnen des Sozialdorfs schon lange Zeit gewünschte Entwicklung wurde angegangen: Die Planung einer Aussenwohngruppe. Mit Hilfe des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und dank der großartigen Spendenbereitschaft von Vielen, wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen: Der Kauf und behindertengerechte Umbau eines Hauses (Für mehr Informationen siehe die entsprechende Seite).

Stall

 

2015

 

2015 war der Stallbau ein Haupt-Entwicklungsschritt im Sozialdorf, den wir vom Förderverein begleitet und unterstützt haben. Die Landwirtschaft soll einerseits einen Beitrag zur Versorgung des Sozialdorfs leisten, ist andererseits aber auch ein wichtiger Arbeitsbereich für Bewohner*innen. Auch ein Hühnerstall bietet Bewohner*innen die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen.

Stall

2014

Überführung eines kleinen LKW von Deutschland nach Kirgistan, durch das Baltikum, vorbei an Moskau, Kasan und Ufa, über den Ural, durch Kasachstan, wo wir Astana besuchen, bis ins Sozialdorf Manas, was wir nach 17 Tagen und 7.000 km wohlbehalten erreichen.

Sprintertour

Die zweite Generation Freiwilliger ist da: Sonja und Malin.

Sonja-Malin

Die Planungen für den Bau eines Stalls für die Tiere des Sozialdorf Manas, für Milchkühe, Jungvieh und Schafe beginnen. Dank der Unterstützung durch Acacia aus Basel, den Fonds für Entwicklungszusammenarbeit, und mit Hilfe des Fördervereins kann der Stall gebaut werden.

Stallplanung

 

2013

Die Bauarbeiten für das zweite Wohnhaus sind in den letzten Zügen und beanspruchen alle Kraft und Energie der Beteiligten. Die Eröffnung des Hauses ist am 29. Mai 2013. Anwesend die Deutsche Botschafterin Gudrun Sräga, der kirgisische Sozialminister und viele andere Honoratioren. Aber auch alte und neue Bewohner*innen des Sozialdorfs.

Hauseröffnung

Unser 1. Praktikant wird im Sozialdorf erwartet : Jürgen Stich, ein Maschinenbaustudent aus München. Er lebt und arbeitet 8 Wochen im April und Mai im Sozialdorf.

Mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Bischkek wird eine Sommerküche gebaut. Hier können die Bewohner*innen Schutz vor der starken Sonne finden. Traditionell kochen und essen Kirgisen im Sommer draußen.

Jürgen-Sommerküche

Es leben jetzt 16 Bewohner*innen im Sozialdorf Manas – allesamt junge, erwachsene Menschen mit Behinderung. Sie arbeiten in den Bereichen Filzwerkstatt, Haus- und Landwirtschaft und wir können deutlich beobachten, wie die Bewohner*innen sich entwickeln.

Im August 2013 kommen Lena und Cassandra ins Sozialdorf um ein Freiwilliges-Soziales-Jahr zu machen. Sie sind die ersten beiden Freiwilligen, die über das waeltwaerts-Programm ins Sozialdorf kommen und ein ganzes Jahr bleiben. Die Bewohner*innen freuen sich sehr über die motivierten Freiwilligen, „ihre“ Freiwilligen, die sich rührend um sie kümmern.

Lena-Cassandra

2012

Wir können das lang ersehnte zweite Wohnhauses mit Filzwerkstatt bauen – in Zusammenarbeit mit dem deutschen BMZ und den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr, nach einem besonders harten Winter.

Bau-gesamt

Gulja unsere Projektleiterin konnte begleitet von ihrem Sohn Talaay eine Deutschlandreise antreten. Ihr großer Wunsch war es nochmal in einer deutschen Behinderteneinrichtung zu hospitieren und ihre Fragen zur Arbeit stellen zu können. Dank Susanne Ganten und Bernhard Baumann-Ickes von den Gemeinschaften Weckelweiler konnten die beiden Kirgisen zwei Wochen ohne großen Aufwand in den Werkstätten der Hubertusmühle verbringen.

Im Sommer 2012 haben wir, Laurens Krämer, Catarina von Wedemeyer, Talaay Ismaelbekov und Bigi Möhrle den Sprinter in einer dreieinhalb wöchigen Tour nach Murake ins Sozialdorf gefahren. Die Freude im Sozialdorf war riesengroß: Endlich können die Bewohner problemlos zu ihren Terminen, wie z.B. zu Ärzten, fahren.

Sprintertour

Inga Dietrich und Julia Lindig zwei sehr engagierte Frauen aus Berlin haben im Oktober ihre erste Reise ins Sozialdorf unternommen. Sie planen ein deutsch-kirgisisches Theaterprojekt mit unseren Bewohnern. Für diesen außergewöhnlichen Impuls sind wir sehr, sehr dankbar und freuen uns über die Tatkraft. Die ersten Proben werden im Juni 2013 in Kirgistan stattfinden (Siehe Aktuelles).

2011

Planung und Fundraising für das zweite Wohnhauses mit Filzwerkstatt. In Zusammenarbeit mit den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners wird ein Antrag auf Förderung des Projekts beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gestellt und auch bewilligt. Die Laufzeit des Projekts: zwei Jahre.

Planungen-2.Wohnhaus

Suche nach einem behindertengerechten Transportfahrzeug. Ende 2011 können wir endlich einen behindertengerechten Mercedes Sprinter kaufen. Das Ravensburger Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) hat mit seinen Lehrlingen für eine neue, kostenlose Lackierung gesorgt, die Mercedes Werkstatt Ravensburg als Sponsor das Fahrzeug kostenlos durchgecheckt. Zu guter Letzt hat die Grafikerin Eva Engler als Spende eine Fahrzeugbeschriftung erstellt, so dass der Sprinter als Fahrzeug des Sozialdorf Manas erkenntlich ist.

Sprinter-1

2010

Fertigstellung und Einzug der Wohngruppe in das erste, eigene, neugebaute Wohnhaus des Sozialdorf Manas.

Gesamtbild-Einweihung

2009

1. Haus: Grundsteinlegung und Beginn des Baus eines ersten Wohnhauses auf dem erworbenen Grundstück. Es entsteht Wohnraum für sechs Bewohner*innen, Menschen mit Behinderung. Ermöglicht wird der Bau durch Spenden aus Deuschland und durch die Unterstützung der Deutsche Botschaft in Bishkek.

Gesamtbild-Grundstein-Bau_2009

2008

Testweise: Verkauf eigener Filzprodukte aus dem Sozialdorf auf einem Adventsbasar in Deutschland. Der komplette Erlös geht an das Sozialdorf zurück.

20150424_BMO7664_kl

2007

Kauf eines eigenen Grundstücks (~1,2 ha). Hier soll das Sozialdorf Manas entstehen, mit Wohnhäusern und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Grundstück

2006

Erste Wohngruppe: Anmietung und Bezug des ersten Wohnhauses in Muroke* für eine Gruppe von 6 Behinderten Menschen und Auswahl der Hauseltern.

Kauf der ersten Kuh mit Kalb mit der Spende einer norwegischen Camphill-Einrichtung.

Montage

Auf Anfrage der Elterninitiative aus Kirgistan: Gründung des Förderverein Sozialdorf Manas e.V. in Freiburg.

*Muroke ist ein etwa 60 km westlich der kirgisischen Hauptstadt Bishkek gelegenes Dorf. Es ist das Heimatdorf von Gulja Takyrbascheva, der Projektleiterin des Sozialdorf Manas und hat eine sehr wohlwollende und hilfsbereite Gemeinde.

2004

Elterninitiative Sozialdorf Manas: Gründung der Öffentlichen Vereinigung „Sozialdorf Manas“ in Kirgistan.

2004 gründen Eltern, deren Kinder im Kinderzentrum Nadjeshda* zur Schule gehen, die Öffentliche Vereinigung Sozialdorf Manas, eine nach kirgisischem Recht gemeinnützige Organisation. Sie engagieren sich für den Aufbau eines Sozialdorfes für ihre heranwachsenden Kinder.
Gulja_2006

*Nadjeschda ist ein 1989 von der in Kirgisien lebenden Deutschen Karla Maria Schälike und ihrem kirgisischen Mann Igor Schälike gegründete Kinderrehabilitationszentrum. Das Zentrum ist eine Einrichtung für Kinder mit Behinderung. Nadjeschda stand Pate bei der Gründung des Sozialdorf Manas und hat die Menschen zusammengebracht, die bis heute im Förderverein aktiv sind.

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